Kräuselmilbe (Phyllocoptes vitis,
Epitrimerus vitis)
Die Einstiche an den jungen Trieben und Blätter
verursachen eine starke Hemmung des Wachstums. Es kommt zu kleineren
Internodien und die Blätter kräuseln sich stark. Ebenfalls können
Gescheine befallen werden, welche verkrüppeln. Die Stärke der Schäden
richtet sich nach der Infektionsdichte und den klimatischen Verhältnissen. |
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| Die Pockenmilben (Eriophyes
vitis)
Pockenmilben treten meist Stockweise auf. Durch ihre
Saugtätigkeit auf der Unterseite des Blattes deformieren sich die
Blattspreizen. Die befallenen Blätter bekommen auf der Blattoberseite
sogenannte "Pocken". Die Nachkommen leben auf der
Blattunterseite in einem Gespinst in diesen "Pocken". Treten die
Pockenmilben im Frühling stark auf, können sie das Wachstum der Rebe und
das Aufblühen der Gescheine hemmen. |
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Gelbe Spinne (Tetranychus urticae)
Die Gelbe Spinne ist eine Milbenart und wird auch Gemeine Spinnenmilbe
genannt. Ihr Schadenbild ist dem der Roten Spinne sehr ähnlich. Der
Zyklus der Gelben Spinne erstreckt sich auf sechs bis zehn Generationen
pro Jahr. Im Gegensatz zur Roten Spinne hat die Gelbe Spinne die
Fähigkeit, Spinnengewebe zu bilden, welches ihr Schutz gewährt und die
Schäden an den Rebstöcken verstärken.
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Rote Spinne (Panonychus
ulmi)
Die Rote Spinne ist eine Milbenart. Durch ihre
Saugtätigkeit verfärben und verformen sich die Blätter. Starker
Frühbefall bremst das Treibwachstum. Die Schäden können soweit gehen,
dass die Blätter und Blüten abfallen. Ende Juli beobachtet man oft ein
neues Schadenbild. Die Blätter verfärben sich rotbraun und die
Traubenqualität wird beeinträchtigt.
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