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Weinsteinstabilisierung
Die Kältebehandlung zur Ausscheidung des Weinsteines ist allgemein bekannt.
Die Elektrodialyse wurde schon vor einigen Jahrzehnten erwähnt und wurde in
Geisenheim von Prof. Wucherpfennig (1975) untersuchtt. Vielleicht kam sie
damals nicht in den praktischen Gebrauch, weil die nötigen oder angepaßten
Membranen nicht vorhanden waren.
Dieses Verfahren wurde in Frankreich von Cottereau, Montounet und Escudier
seit 1989 wieder neu bearbeitet. Dies war nur möglich, weil zu gleicher Zeit
eine Entwicklung von Membranen erfolgte, die eine Weinbehandlung erlaubten.
Dieses Verfahren ist für die Behandlung der Weine gegen Weinsteinausfall gut
geeignet. Um die Stabilität der Weine zu erlangen, wird nur die
entsprechende Quantität Kalium und Weinsäure ausgeschieden. Die Intensität
der Behandlung kann so dem Wein gut angepaßt werden. Da auch Kalzium
ausgeschieden wird, werden die Weine auch gegenüber Kalziumtartratausfall
stabiler.
Dieses Verfahren wurde 1993 von dem OIV angenommen und am 20.10.1997 in der
EU für Tafelweine zugelassen.
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