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Räuschling weiss -
Die weisse Rebsorte (auch Zürirebe) war vor der Zeit des Müller-Thurgau
neben dem Elbling die am meisten verbreitete in der Schweiz.
Die Herkunft ist unbekannt. Vermutlich handelt
es sich um einen Traminer – Klon, da das Blattwerk und die Eigenschaften der
Walliser Traubensorte «Heida» sehr ähnlich sind.
Heute wird sie vorwiegend am Zürichsee und im angrenzenden Limmattal (Schweiz)
und im Kohlfirst angebaut.
Der Name leitet sich vom robusten Laubwerk des
Rebstockes ab, das im Wind besonders kräftig rauscht. Die Trauben sind
gross, die Beeren hellgrün bis gelb, geadert, durchscheinend und dünnhäutig.
Der Wein gilt als Spezialität. Geschätzt werden seine dezente Frucht und
elegante Säure. Er ist haltbar und wird deshalb gern auch etwas älter
getrunken.
Im Elsass gibt es eine Spielart namens Knipperle
(auch Ortlieber). Die Sorte wird mit kleinen Beständen auch in Deutschland
(Baden, Oberrhein) angebaut.
Verwirrenderweise ist "Zürichrebe" ein Synonym für
die weisse Sorte Completer.
Bekannte Produzenten sind:
Schwarzenbach Meilen (ZH) und Landolt-Weine
Zürich.
Degustationsnotizen
Glanzhelles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase zarte blumige,
mineralische Note. Im Gaumen frisch mit einer guten Säurebalance.
Eignet sich zu
Aperitif, Vorspeisen, Fisch und Meeresfrüchten, Fondue, Spargeln.
Serviertemperatur
10 - 12° C
Synonyme sind:
SILBERWEISS; MELON BLANC;
DUENNELBLING; ZUERIREBE; THUNERREBE; GUAY JAUNE; ZUERIWISS; DIVICINA;
OFFENBURGER; PFAEFFLING; PFAFFENTRAUBE; RAEUSCHLING GROSS; REUSCHLING;
ROESSLING; RUCHELIN; RUESCHLING; RUESSLING; DRETSCH; PADEBECKER; DIVIZHNA;
NUERNBERGER BRAUN; ERJAVA TIZHNA; LUTTENBERSHNA; GRUENSPAT
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