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Grüner Veltliner. Milchweicher, trockener Weisswein aus Österreich, bei sorgfältiger Pflege von
guter Qualität. Urkundlich kann sie bis in das 18. Jahrhundert
zurückverfolgt werden. Der Grüne Veltliner wurde aber vermutlich schon in der
Römerzeit angebaut. Bis in die 1930er-Jahre wurde sie oft als „Grüner
Muskateller“ bezeichnet (eher verwirrend, denn sie weist keinen Muskatton auf).
Der Veltliner wurde als gebietstypische Sorte des Weinbaugebietes
Weinviertel für den ersten österreichischen DAC ausgewählt, der im Februar
2003 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. DAC ist die Abkürzung für
„Districtus Austria Controllatus“, der österreichischen Bezeichnung
für gebietstypischen und herkunfts-kontrollierten Qualitätswein (ähnlich wie
AOC oder DOC in Frankreich und Italien).
Einige ihrer Synonyme sind:
VALTELINER; ZELENY MUSKATEL; MANHARDTRAUBE; NEMES VELTELINI; WEISSGIPFLER;
GRUENMUSKATELLER; ZLENI VELTINAC; VELTLINI; TARANT BILY; BIELOSPICAK;
VELTLINSKE ZELENE; ZOELD VELTELINI; RYVOLA BILA; YESIL VELTLINER;
FEHERHEGYUE; ZOELD MUSKOTALY; REIFLER WEISS, aber auch Dreimänner (Nahe-Deutschland), Falkensteiner,
Grüner, Grüner Muskateller, Manhartsrebe (auch Manhards- oder
Mouhardsrebe), Veltelini (Ungarn), Veltlinske Zelené (Tschechien),
Weissmuskateller. |
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