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Dolcetto - Corbeau noir
Der Name geht auf die süssen Trauben dieser früh reifenden Sorte zurück. Die
rote Rebsorte (in Ligurien Ormeasco genannt) war vermutlich schon im 14.
Jahrhundert in den italienischen Regionen Ligurien und Piemont bekannt. Als
„Dosset“ wurde sie im 18. Jahrhundert vom Conte Nuvolone nachgewiesen.
Die Sorte ist anfällig für Pilzkrankheiten. Nach
dem französischen Ampelographen Pierre Galet (geb. 1921) ist sie mit der in
Savoyen angebauten Sorte Douce Noire identisch. In Argentinien gibt es
ebenfalls eine Sorte Dolcetto, eine Verwandschaft ist jedoch nicht
gesichert.
Die eher säurearme Sorte erbringt fruchtige,
tanninhaltige und sehr farbintensive Weine. Dolcetto hat verschiedene Klone;
lokale Unterschiede in der Art gehen wahrscheinlich auf Boden und Klima
zurück.
Vor allem im Piemont ist sie weit verbreitet und
wird dort in insgesamt sieben DOC-Weine verwendet, das sind: Dolcetto
d´Acqui, Dolcetto d´Alba, Dolcetto d´Asti, Dolcetto delle Langhe Monregalesi,
Dolcetto di Diano d´Alba, Dolcetto di Dogliani und Dolcetto di Ovada.
Synonyme sind: DOUCE NOIR; CHARBONNEAU; ALCANTINO;
BONARDA; COTE ROUGE; COT ROUGE MERILLE; ALEANTE; BATIOLIN; PLANT DE
MONTMELION; PLANT DE SAVOIE; PICOT ROUGE; DOLCETTO GROSSO; PLANT DE CALARIN;
BOURDON NOIR; MAUVAIS NOIR; DOLUTZ; GRENOBLOIS; OCANETTE
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