Spanien:
Weine aus Mallorca
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Während der Zeit römischer Herrschaft
gelangten, wie in anderen Bereichen des Mittelmeerraums, auch auf die Balearen
die Fertigkeiten und Kenntnisse des Weinanbaus und des Weinausbaus. Der
Weinanbau dürfte Während des 18. Jahrhunderts blühte der Weinbau und die Produktion steigerte sich von 88.000 hl im Jahre 1777 auf 335.331 hl im Jahre 1802. Schliesslich wurde 1862 Frankreich von der Reblaus heimgesucht, so dass es sich zu massiven Weinimporten gezwungen sah, um seine Inlandsnachfrage zu befriedigen. Die starke Nachfrage und die guten Preise, die auf dem französischen Markt erzielt werden konnten, führten zu einem raschen Aufschwung, und in den Jahren von 1865 bis 1890 zur absoluten Blütezeit des Weinanbaus und der Weinherstellung auf Mallorca.
Im Jahre 1913 wurde in Felanitx die Weinkundezentralstelle "Estació Enològic" gegründet, die für Weinanbau und Weinkunde auf Mallorca eine überaus bedeutende Rolle spielte. In dieser Gemeinde wurde anno 1919 auch die Keltereigenossenschaft "Celler Cooperativo de Felanitx" und später in Manacor eine weitere Keltereigenossenschaft aus der Taufe gehoben. Ein grosser Aufschwung des Weinbaus entwickelte sich ab Mitte der 1960er-Jahre durch den Massen-Tourismus.
Das Klima und der Boden der D.O. Binissalem
Unter bodenkundlichem und klimatologischem Aspekt lassen sich auf Mallorca im Hinblick auf den Weinbau zwei unterschiedliche Zonen ausmachen: ein Zentralgebiet mit den Gemeinden Binissalem, Consell, Santa Maria, Sencelles und Santa Eugénia und samtenen Weine ausgezeichneter Qualität von 11º - 14º, sowie einem Gebiet, das die Gemeinden Felanitx, Porreras und Manacor umfasst, wo Weine mit 10º - 13º hergestellt werden.
Die Berge der Sierra de Tramuntana bzw. de Alfàbia schützen das Gebiet vor kalten Nordwinden und bescheren ein mildes Mikroklima mit trockenen Sommern und kurzen, warmen Wintern.
Die Jahresniederschläge bewegen sich um 450 mm. Der Boden besteht aus kalkreichen Kontinentalsedimenten des Quartär, ist braun oder kalkig-braun und bisweilen kalkig geschichtet. Das Relief der Weingärten ist sanft wellig und erhebt sich auf 75 bis 200 m ü.M.
Die Rebsorten
Rotweine Die einheimische Rebsorte Manto negro ist mit 222 ha Anbaufläche der Grundbaustein der Rotweine dieser Gegend und muss zu mindestens 50 % verwendet werden. Andere Rotweinreben sind die einheimische Callet, die iberischen Monastrell, Tempranillo und die Bordelaiser Cabernet sauvignon, deren Anteil 30 % nicht übersteigen darf. Rotweine können junge Weine oder Ausbauweine (Crianza) sein .Weissweine
Rotwein - Farbe: Sauerkirschrot mit
violettem Saum. Nase: Aromen reifer Früchte und Caramel. Im Gaumen mit gutem
Gleichgewicht.
Ein paar Mallorquiner, die mehr oder
minder mit Wein zu tun hatten, haben einen neuen Boom ausgelöst. Z. B. mit dem
Anima Negra, einem Wein überwiegend aus Callet. Mittlerweile gibt es einen
Zweitwein, den AN/2. Sie sind jedoch jeweils sehr individuell und sehr
verschieden in ihrem Stil. Das erklärt auch, warum viele dieser Weine als
Tafelweine daherkommen und nicht unter der Flagge einer der beiden
Qualitäts-Zonen DO Binissalem und DO Pla i Llevant segeln: die Winzer wollen
sich keinen Beschränkungen unterwerfen und experimentieren gerne. Weitere Informationen erhalten sie beim:
Homepage:
www.binissalemdo.com
Hier einige der wichtigsten Bodegas:
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