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Kanton
Tessin. Hauptstadt: Bellinzona. Fläche: 2'812 km2. Einwohner: ca. 310'000.
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Politische
Karten Tessin / Ticino |
Der
Kanton Tessin / Die Südschweiz
Ticino, der
südlichste Kanton in der Schweiz, hat nur wenige Ähnlichkeiten mit den übrigen
Landschaften und Regionen des Landes. Lange Zeit gehörte das Tessin zum
Herzogtum von Mailand und vorübergehend vollständig zu Italien. Erst im 15.
Jahrhundert wurde ein Teil dieses im Süden gelegenen Landstrichs von der
Schweizerischen Eidgenossenschaft vereinnahmt. Das Leventinatal und Bellinzona
wurden zuerst erobert, später kamen noch Locarno, Lugano und im 16. Jahrhundert
das Maggiatal hinzu. Obwohl die Gegend damit der schweizerischen Oberhoheit
unterstand, erfolgten keinerlei Anstrengungen, das Tessin vor dem Erlangen des
Status als freier Kanton im Jahr 1803 in die Eidgenossenschaft zu integrieren.
Bis heute spricht die Bevölkerung im Tessin Italienisch und hält seine
Bindungen zur italienischen Kultur aufrecht.
Das
Klima im Tessin eignet sich hervorragend für den Anbau von Weinen und lässt
Weizen, Kartoffeln, Reiss und Tabak im Überfluss gedeihen.
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Ascona -
Ticino |
Das
Weingebiet der gesamten Südschweiz umfasst ca. 1'069 ha Rebfläche; dazu gehört auch das im Kanton Graubünden liegende Misoxtal (Mesolcina)
mit ca. 32 ha. Der Kanton Tessin alleine liegt bei ca. 1'036 ha Rebfläche. Das
Weinbaugebiet der Südschweiz ist in 9 Distrikte aufgeteilt, Bellinzona, Blenio,
Leventina, Locarno, Mendrision, Riviera, Vallamaggia und das Mesolcina (GR). Im
Jahre 1997 wurde ein dem italienischen DOC ähnliches Qualitäts-System
eingeführt.
Die
Winzer aus dem Tessin und dem Misox
Die guten
Winzer - und nirgendwo in der Schweiz ist die Dichte davon so hoch wie hier -
erzeugen volle, aromatische und auch lagerfähige Rotweine, die zu den
Besten der Schweiz gehören und internationales Niveau erreichen.
Zwei
Drittel der rund 3.730 Winzer im Tessin besitzen nur ganz kleine
Reb-Parzellen (< 2'000 m2). 145 verfügen jeweils über mehr als 10'000 m2
Rebfläche. Jährlich werden ca. 3,8
Millionen Liter Wein in den 176 Weinbaugemeinden des Kantons hergestellt. Im
Misox arbeiten zusätzlich ca. 220 Winzer in den Rebbergen. Etwa 50 betreiben den Weinbau
in der Südschweiz vollberuflich.
Die
grössten Weinproduzenten des Tessins
(nach
Volumen und nicht nach Rebfläche - Liste erstellt durch Ticinowine 2006 für
www.ernestopauli.ch)
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Rang |
Name |
Anzahl
Flaschen p/a
(versch.
Formate) |
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1 |
Cantina
sociale Mendrisio |
ca. 660'000 |
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2 |
Matasci
Fratelli SA, Tenero |
ca. 500'000 |
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3 |
Vinatttieri
SA, Ligornetto |
ca. 400'000 |
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4 |
CAGI, cantina
Giubiasco SA |
ca. 600'000 |
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5 |
Vini &
distillati Angelo Delea, Losone |
ca. 500'000 |
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6 |
Tamborini vini
SA, Lamone |
ca. 600'000 |
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7 |
Casa vinicola
Gialdi SA, Mendrisio |
ca. 500'000 |
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8 |
I vini di
Guido Brivio SA, Mendrisio |
nicht bekannt |
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9 |
Valsangiacomo
SA, Mendrisio |
ca. 200'000 |
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10 |
Chiericati SA,
Bellinzona |
ca. 80'000 |
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11 |
Agriloro SA,
Arzo |
nicht bekannt |
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12 |
Terreni alla
Maggia SA, Ascona |
ca. 110'000 |
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13 |
Chiodi SA,
Ascona |
ca. 50'000 |
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14 |
Carlevaro SA,
Bellinzona |
ca. 100'000 |
Die
grössten Weinbauregionen
Grösste
Weinbauregion im Ticino ist das Mendrisiotto mit einer Weinbaufläche von ca. 339
ha (34,6 % der Gesamt-Rebfläche des Kantons), gefolgt von Bellinzona (ca. 196
ha), Locarno (ca. 184 ha),
Lugano (ca. 178 ha), Blenio (ca. 46, ha), Riviera (ca. 33 ha), Leventina (ca. 25
ha) und dem Maggiatal (ca. 11 ha). Das Misox wies im Jahr 2005 ca. ca. 32 ha
Rebfläche auf ( ca. 30,5 ha rot und ca. 1,3 ha weiss, ca. 27,2 ha mit Merlot).
Die besten Lagen befinden sich zwischen dem Laggio Maggiore und dem
Luganer See sowie Bellinzona und Locarno. Die wichtigsten Weinbauorte sind Arzio,
Ascona, Bellinzona, Beride, Breganzona, Cademario, Corteggia, Lamona, Locarno,
Lugano, Mendrisio, Monteggio, Purasca und Rivera.
Der
Weinbau im Ticino früher
Der landschaftlich sehr schöne Kanton wird auf Grund der vielen Sonnenstunden auch
"Sonnenstube der Schweiz" genannt. Das Tessin liegt unmittelbar in der Nachbarschaft bekannter
italienischer Weingebiete (Piemont und Lombardei).
Die Römer
brachten die Weinrebe in das Tessin und hinterliessen bedeutende Zivilbauten
(Städte, Brücken, Alpenpässe) und auch die Namen zahlreicher Dörfer wie Sonvico
und Vico-Morcote bezeugen das römische Erbe.
Nach den Verwüstungen durch die Reblaus und
den Mehltau gegen Ende des 19. Jahrhunderts wanderten viele Winzer nach Amerika
aus. In der Ortschaft Asti im Sonoma-County, Kalifornien gibt es heute noch eine "Italian Swiss Colony".
Sie wurde im Jahr 1881 unter anderen durch
Andrea Sbarboro gegründet.
Sbarboro war offensichtglich ein Banker, der sich in der Weinbranche
profilierte. Sie
bewirtschafteten zu Beginn 1'500 acres Rebland. Ihre Weine "Tipo Chianti" und "California
Sauternes Dry" waren zwei der begehrtesten Weine vor der Prohibition in
Kalifornien. An der 1265 Battery and Greenwich Sts in San Francisco wurde ein "Warehouse"
zur besseren Vermarktung der Italian Swiss-Wine erstellt. Wenn wir richtig
informiert sind, wurde das Weingut der Italian Swiss Colony zuerst von
Beringer-Blass und dann von Constellation Brands übernommen. (PS: Wenn uns
jemand mehr über dieses Unternehmen informieren kann, sind wir sehr dankbar....)
Vor der
Einführung des Merlot und anderer Sorten kultivierten die Tessiner Winzer vor
allem Wein in Mischformen, insbesondere den "Isabella". Diese Mischformen
verursachten bei den Konsumenten oft Krankheiten.
1902
richtete der Kanton Tessin einen Wanderlehrstuhl für Landwirtschaft ein. Dem
italienischen Agronomen und Pharmakologen Alderige Fantuzzi oblag es, den
Weinanbau und die Herstellung zu verbessern. Er begann mit der Analyse des
Tessiner Rebsortenspektrums.
Er testete Sorten wie Merlot, Pinot Noir, Cabernet, Barbera und Nebbiolo. Im
Rahmen dieser Tests trafen in den Jahren 1904/1905 die ersten aus Bordeaux
importierten Merlotstöcke im Tessin ein. Fantuzzi war 1906 überzeugt, die Sorte
gefunden zu haben, die den Tessiner Rebbau aus seiner schweren Krise zu führen
versprach. Er sollte Recht behalten.
Der
Rebsortenspiegel der Südschweiz (Tessin inkl. Misox)
Wichtige rote Rebsorten:
Merlot (ca 866 ha),
Pinot Nero (ca. 15 ha),
Bondola (ca. 14 ha), Cabernet Franc (ca. 10 ha),
Cabernet Sauvignon (ca. 10,5 ha),
Carminoir (ca. 2 ha),
Diolinoir (ca. 1,9 ha), Gamaret (ca. 18 ha),
Garanoir (ca. 0,5 ha),
Chambourcin (ca.
2,2 ha), Syrah (ca. 3 ha)
und
Ancellotta (ca. 0,5 ha).
Americane (rot ca. 32 ha)
Wichtige weisse
Rebsorten:
Chardonnay
(ca. 36 ha), Sauvignon Bianco (ca. 11,2 ha), Chasselas (ca. 6 ha), Doral
(ca, 2,3 ha), Semillon (ca. 2,6 ha),
Pinot Grigio (ca.
2,3 ha), Pinot Bianco (ca. 0,4 ha),
Kerner (ca. 2,8 ha)
und Riesling x Sylvaner /
Müller Thurgau (ca. 2,3 ha); Americane (weiss ca, 1,2
ha), Johanniter (ca, 1,1 ha)
Ein Grossteil der Produktion entfällt auf ausgezeichnete Rotweine aus Merlot, die zumeist in Barrique ausgebaut werden. Diese werden auch mit
Diolinoir und Cabernet Sauvignon verschnitten. Die besten davon erhalten das
spezielle Tessin-Gütesiegel VITI. Aus Merlot werden aber auch Roséweine produziert.
Der Merlot Bianco, ein aus dieser
roten Traubensorte gewonnener Weisswein, zeigt sehr interessante Resultate und
wird bei Produzenten und Weinfreunden immer beliebter. Ausser dem Merlot hat
sich im Kanton Tessin der rascher reifende Pinot Noir als empfehlenswert
erwiesen, vor allem in Lagen über 450/500 Meter über Meer, wo der Merlot in
einigen besonderen Fallen nicht zur vollen Reife gelangt. In kleinen Mengen gibt es noch die
aus dem Piemont stammenden Sorten Barbera,
Bonarda,
Bondola (die einzige
autochthone Rebsorte des Sopraceneri) und
Freisa, die für
den traditionellen Landwein Nostrano verwendet werden.
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Das
Mendrisiotto |
Die weissen Sorten machen
in der ganzen Südschweiz nur knapp 7% (ca. 74 ha Rebfläche) aus, wenn man den Merlot Bianco
(16%) der ja aus der roten Traube gewonnen wird nicht berücksichtigt. Etwa 3,3 %
(ca. 36 ha) entfallen auf Chardonnay und etwas über 1% auf Sauvignon bianco (ca.11,2
ha)
Rund 3,3% belegen
Amerikaner-Reben (hier nennt man sie Americano) wie Isabella,
Clinton und
Noah,
die vor allem für Tafeltrauben, Traubensaft und für die Herstellung von Grappa
verwendet werden. Nur mehr in geringen Mengen wird auch Wein daraus gekeltert.
Im
Sopraceneri kultivieren Lorenzo Ostini und Corrado Bettoni drei Hektaren, auf
denen nicht die übliche Merlottraube wächst, sondern hauptsächlich die
Bondola –
die einzige autochthone Rebsorte, die im nördlichen Tessin immer noch angebaut
wird. In der ganzen Südschweiz sind ca. 14 ha mit der Bondola bestockt.
100
Jahre Merlot (1906 - 2006)
Nach der
Vernichtung vieler Rebflächen durch Reblaus und Mehltau wurde aus dem Bordeaux die rote Sorte
Merlot
eingeführt, die heute weit über ca. 80% der Fläche in der Südschweiz belegt. Die Rebsorte der Merlot
Trauben ist weltweit bekannt. Im Tessin ist sie das Symbol der Tessiner
Weinkultur und kann mit der ausländischen Konkurrenz gut mithalten. Der Rebstock
entwickelt gute Widerstandskräfte gegen Krankheiten und ist eigentlich nur gegen
Peronospora anfällig. Die auf traditionelle Art gekelterten Trauben
ergeben einen rubinroten, ausgewogenen Wein mit einem guten Körper und einer
eleganten Note nach Efeu.
Die ersten
Kelterungs-Versuche im Tessin gehen vermutlich in die Jahre 1904-1905 zurück.
1906 wurden offiziell die ersten Analysen vorgenommen. Die Merlot-Traube hat sich inzwischen an das lokale Terroir im Tessin anpassen
können. Zum typischen Tessiner Wein wurde der Merlot aber erst in den
1950er-Jahren, und seinen grössten Aufschwung erlebte er in den 80er-Jahren.
Heute stehen im Tessin und im Misox insgesamt ca. 3,6 Mio Merlot - Rebstöcke.
Die
Tessiner Weinbaukultur erlebt eine beeindruckende Renaissance
Hobbywinzer aus der deutschen Schweiz und einige umsichtige Tessiner Weinbauern
waren dafür verantwortlich, dass zwischen 1970 und 1980 der Weinbausektor im
Tessin stark verbessert wurde. Entscheidend dabei war das Kriterium Qualität mit
beschränkter Anbaumenge, der Selektion von Klonen, sowie innovative
Weinbaumethoden und Weinbautechniken.
Christian
Zündel beispielsweise kam 1976 als Geologe nach Beride im Hinterland von Lugano.
Seit dem Jahrgang 1985 produziert er dort Weine, oft bis zu 15'000 Flaschen
jährlich, die inzwischen Referenzcharakter haben: den Merlot "Terraferma", den "Orizzonte"
– ein Merlot mit einer Prise Cabernet Sauvignon und den Chardonnay "Velabona".
Eine Vorgabe war und ist für Zündel immer noch, einen Merlot zu machen wie ein
guter Burgunder. Er meint dazu: " Wein ist ein sinnliches Getränk, ein
mystisches Getränk. Es geht darum, die richtigen Komponenten zu harmonisieren."
Daniel
Huber zählt wie Adriano Kaufmann und Christian Zündel zu den profilierten
Merlot-Pionieren. Berühmt geworden ist er mit seinem "Montagna Magica", einem
fast reinsortigen Merlot.
Adriano
Kaufmanns "Pio della Rocca" ist eine meisterhafte Assemblage aus Merlot und rund
15 Prozent Cabernet Sauvignon. Sein Sauvignon Blanc ist absolute Weltklasse.
Auch der
Romand Eric Klausener gehört zur starken Fraktion der Tessiner Selbstkelterer.
Sein maskuliner Merlot Gran Risavier aus 50 jährigen Rebstöcken bei Travano /
Lugano zählt regelmässig zu den grossen Weinen des Tessins.
Es mag
der Eindruck entstehen, dass nur Jung-Winzer aus der deutschen und französischen
Schweiz erfolgreich sind. Dem ist nicht so!
Hier die Empfehlungen unseres
erfahrenen Leiters der Weinseminare
Ernesto Pauli, Edi Vuilleumier:
Die besten Tessiner Winzer (nach Auffassung anerkannter Fachleute und
vieler Degustationen meinerseits):
Tenimento Dell'Ör - Agriloro, Arzo
Tenuta Bally & von Teufenstein, Breganzona
Guido Brivio, Mendrisiotto
Chiodi, Ascona
Angelo Delea, Losone
Gialdi, Mendrisio
Kopp von der Crone, Castel S. Pietro
Cantina Monti (Sergio und Ivo Monti), Cademario
Vini Rovio Ronco (Gianfranco Chiesa), Rovio
Vini Visini, Pedrinate
Tamborini, Lamone
Lorenzo Trapletti, Coldrerio
Vinattieri Ticinesi - Zanini, Ligornetto
Christian Zündel, Beride
Werner Stucky, Riva
Adriano Kaufmann, Beride
Eric und Fabienne Klausener, Purasca
Daniel Huber, Monteggio
Carlevaro Vinicola, Bellinzona
Azienda Mondò (Giorgio Rossi), Sementina
Enrico Trapletti, Coldrerio
Tenuta San Giorgio (Mike und Bettina Rudolph), Cassina d'Agno
Castello Luigi (Luigi Zanini), Besazio
Die
"geografische" Aufteilung der Weinbaugebiete
Geografisch lässt sich das Weinbaugebiet Ticino in zwei Bereiche aufteilen, dem
Sopraceneri (die gesamte Region nördlich des Monte Ceneri) und dem Sottoceneri
(südlich des Monte Ceneri). Der Monte Ceneri (554 m.ü.M.) trennt die beiden
Gebiete, die sich aufgrund der Geländebeschaffenheit, des Klimas und
Mikroklimas, der Winde und Kaltluftströmungen stark unterscheiden.
Im
Sopraceneri findet man mehrheitlich leichte, sandige und wasserdurchlässige
Böden mit einem hohen Anteil an organischen Stoffen. Aber es gibt auch karge
Bergregionen, wo die Rebe nur mit Schwierigkeiten - aber mit guter Qualität -
gedeiht. Im Sottoceneri enthält der Boden mehr Ton, ist schwerer aber auch
fruchtbarer. Vorherrschend sind alkalische Böden auf einer Unterlage
kalkhaltiger Sedimente - ideal für eine gute Mineralienversorgung der Trauben.
Der Monte Ceneri ist auch bekannt als Standort des auf der Mittelwellenfrequenz 558 kHz
betriebenen Landessenders für die italienischsprachige Schweiz. Der 29 km lange
Pass verbindet die Ortschaften Cadenazzo (215 m.ü.M.) bei Bellinzona und Rivera
(470 m.ü.M.) Richtung Lugano. Die Kirche Santa Maria degli Angeli ein Projekt
des weltbekannten Architekten
Mario Botta
steht in Monte Tamaro (Bild ganz oben). Sie wurde 1996 gebaut. Eine Gondelbahn
bringt Sie von Rivera dorthin.
Hier
geht es zu den Winzer-Adressen aus dem Tessin...
(Alle
Zahlen ohne Gewähr, Basis Jahr 2005)
Hier
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