DAS SCHWEIZER WEINPORTAL

HOME    ESSEN & KOCHEN    ALLES ÜBER WEIN    EVENTS   KONTAKT    WERBUNG

WEINWISSEN

Informative Down-Load-Broschüren für EUR 5.-- / SFR 7.50, mehr...

 

TOP-INFO:

News aus der Weinwelt. mehr..

 

NEWS - SCHWEIZ:

TV-Programme  / Blick / Tages-Anzeiger / NZZ / BAZ / Beobachter / BZ

 

TOP-TEN WEINREBEN

1.  Sultana / weiss

2.  Airèn / weiss

3.  Grenache noir / rot

4.  Carignan / rot

5.  Trebbiano / weiss

6.  Merlot / rot

7.  Cab. Sauvignon / rot

8.  Rkatsiteli / weiss

9.  Chardonnay / weiss

10.Mission-Pais / rot

(Nach Rebfläche weltweit)

mehr über Rebsorten hier..

 

Die Hierarchie der Rebe. mehr..

 

 

 

 

 

ESSEN & KOCHEN

Aufbewahren und Konservieren von Gewürzen.

Bratzeiten-Empfehlungen

Die italienische Küche und ihre Geschichte

15 wertvolle Einmachregeln

Gefriertabelle

Gesundheit & Ernährung

Gewürze von Anis bis Zwiebel

Kalorien-Tabelle

Koch- und Küchenlexikon

Masse und ihre Bedeutung

Mineralstoffe

Vitamine

Weinessig selbst gemacht

 

WEINREGIONEN

ALLES ÜBER WEIN mehr..

 

WEINSEMINARE

 

EVENTS

Virtueller Stadt-Rundgang Zürich

Horoskop

Degustationen

 

LINKS

NEWS-TICKER

 

ERNESTO PAULI'S

 

KOCHLEXIKON

 

SENF - EIN NATÜRLICHES GEWÜRZ

 

 

(neu bieten wir auch Essig und Senf-Seminare in Zürich,

Basel, Bern und Luzern an, mehr...)

 

 

Senf - ein natürliches Gewürz

Rund 3'500 Tonnen Senf werden in der Schweiz jährlich verbraucht. Aber wer weiss über dieses Alltagsprodukt schon wirklich Bescheid?

Was ist Senf?

Senf ist eine Mischung aus Senfpulver (gemahlenen Senfkörnern), Essig und Wein oder Wasser. Abgeschmeckt wird mit Salz, Zucker und verschiedenen Würzstoffen. Zum Färben dürfen Kurkuma oder Lebensmittelfarben beigefügt werden.

Seinen pikanten Geschmack erhält Senf durch das Senfpulver. Als Pulver schmeckt Senf aber kaum scharf. Seine Schärfe kommt erst durch das Vermischen mit Wasser und Essig besonders gut zur Geltung. Ein durch die Flüssigkeiten dabei aktiviertes Ferment entwickelt erst die essentiellen Öle des Senfkornes.

Stark ist der Duft des schwarzen und des wilden Senfs, er steigt sofort kitzelnd in die Nase. Anders das Öl des weissen Senfs: Da es nicht flüchtig ist, erlebt man seinen vollen Geschmack erst im Mund. Und im Unterschied zur anhaltenden Schärfe des Pfeffers, ist Senf für den Geschmackssinn ein kribbelnder, schnell wieder verfliegender Reiz.

 

Bewährt auch als Hausheilmittel

In erster Linie dient Senf als Würzmittel in der Küche. Aber er wird auch als Heilmittel angewendet, vor allem in der Naturheilkunde. Besonders zwei Eigenschaften werden dabei dem Senf zugesprochen: Er wirkt einerseits stimulierend auf die Verdauung und regt andererseits den Blutkreislauf an.

 

Bekannte Senf-Sorten und ihre Herstellung

Grobkörnig oder glatt, von süss bis feurig – unterschiedliche Verarbeitungsweisen und Zutaten bringen zahlreiche Senfvariationen hervor. Insgesamt sind weit über 40 Senfsorten bekannt. Sie werden vorwiegend aus "weissen" und "schwarzen" Senfsamen hergestellt. Dazu werden die Samen der Senfarten je nach gewünschtem Schärfegrad gemischt und gereinigt. Anschliessend wird die SenfsaatSortiment verschiedener Senfarten geschrotet, entfettet, gemahlen und mit den jeweiligen weitern Zutaten -  Wasser, Essig (um die Schärfe zu stabilisieren), Wein, Salz, Zucker, Gewürze (zB Estragon) etc.-  vermischt. Früher wurde Senf anstatt mit Essig häufig mit Traubenmost hergestellt. Dieser Herstellungsvariante verdankt der Senf die Bezeichnung "Mostrich".

Sind alle Zutaten gut miteinander vermischt, setzt der Vorgang der Fermentation ein, der einige Zeit in Anspruch nimmt. Ähnlich wie bei der Bierherstellung entsteht eine Maische, die abschliessend nochmals fein vermahlen wird. Dabei erwärmt sich die Maische auf ca. 50 Grad Celsius. Diese Temperatur darf nicht überschritten werden, da sich sonst das aromagebende Allylsenföl verflüchtigen könnte. Durch diese Fermentierung erhält der Senf seine cremige Konsistenz. Er wird auch leicht dunkler in der Farbe.

Die Schärfe von schwarzem Senf ist nicht so lange haltbar ist wie jene von weissem Senf: Das stechend schmeckende Allylisothiocyanat der schwarzen Senfsamen ist flüchtig und hydrolysiert merklich (d.h., es wird von Wasser abgebaut). Deshalb wird nur ein kleiner Teil der Welternte an schwarzem Senf für die Herstellung von Speisesenf verwendet. Beim weissen Senf hingegen ist das scharfe Prinzip (p-Hydroxybenzylisothiocyanat) nicht flüchtig und in leicht saurem Milieu vollständig hydrolysebeständig.

Viele Senfspezialitäten reifen nach der Fermentierung noch einmal in Bottichen, um eine harmonische Geschmacksentfaltung zu erzielen.

 

Aufbewahrung

Senf sollte immer in fest verschlossenen Gläsern oder Tuben kühl aufbewahrt werden. Aroma, Geschmack und Schärfe bleiben mindestens 2 Monate erhalten.

 

Hier einige der bekanntesten im Handel erhältlichen Senfsorten:

Bordeaux-Senf

Der milde Bordeaux-Senf besteht aus ungeschälten weissen Senfsamen und ist etwas dunkler als der Dijon-Senf. Er enthält Essig, Zucker und eine Vielzahl von Gewürzen, vor allem Estragon.

Dijon - Senf

Der Dijon-Senf wird aus weissen und braunen, gemahlenen, geschroteten oder gequetschten Senfsamen produziert. Er wird nicht mit Essig, sondern mit Verjus, einem frischsauren Traubensaft, gesäuert.

Englischer Senf

Englischer Senf (Pulver) wird hauptsächlich aus mit Kurkuma gefärbtem weissem Senfpulver gefertigt und muss vor Gebrauch mit Wasser, Wein oder Most angerührt werden. Der Geschmack entwickelt sich innerhalb von ungefähr 10 Minuten. Die britische Senftradition ist von der Colman-Methode geprägt, nach der seit ungefähr zweihundert Jahren der meiste britische Senf hergestellt wird. 

Feigensenf

Feigensenf ist ein abgewandeltes Rezept der typischen Senfherstellung. Es wird zusätzlich die Essenz der Feigenfrucht zugemischt. Feigensenf erfreut uns im Einsatz bei Salaten, Saucen sowie Vorspeisen.

Grillsenf

Ein in der Geschmacksrichtung pikant-aromatischer Senf, der durch Paprikapulver seine besondere Note bekommt. Er eignet sich zum Bestreichen von Fleisch-, Fisch- und Geflügel.

Kräutersenf

Fertigem Senf werden getrocknete Kräuter beigemischt. Im Handel als sortentypische Senfsorten (zB Estragonsenf) oder allgemein als Kräutersenf erhältlich.

Löwensenf

In der Deutschen Senfmetropole Düsseldorf stellt man seit 1920 unter der Bezeichnung Löwensenf-Extra (früher ABB) Dijon-ähnlichen Senf her, wobei ausschliesslich schwarzer Senf Verwendung findet. Mit Vincent van Goghs "Stillleben mit Steingut, Flaschen und Schachtel" von 1884 ging ABB sogar in die Kunstgeschichte ein.

Meerrettichsenf

Mittelscharfer Senf mit fein gemahlenem Meerrettich.

Moutarde de Meaux

Dieser grobe Senf wird aus geschroteten Senfsamen hergestellt und meist in versiegelten Steinguttöpfen angeboten. Pommery-Senf ist eine der bekanntesten Senfsorten.

Österreichischer Senf

Der österreichische setzt sich aus gelbem, sehr viel braunem Senfmehl, Dillpulver und Zucker zusammen. Er eignet sich sehr gut für Weisswürste und ist für seinen milden und süsslichen Gechmack mit wenig Säure bekannt.

Senape di Cremona - italienischer Senf

Dem Senape di Cremona werden vor Abfüllung geschnittene kandierte Früchte beigemischt.

Süsser, altdeutscher oder bayrischer Senf

Der bayrische Senf wird aus grob gemahlenen weissen Senfsamen und braunem Zucker oder Honig hergestellt. Gewürzt wird der bayrische Senf oft mit Wachholder.

Als Erfinder des süssen, bayrischen Senfs gilt Johann Conrad Develey. Er stammt aus einer alten Hugenotten-Familie (de Veley), die aus der französischen Schweiz nach Lindau am Bodensee ausgewandert war. Dort kam Develey 1822 auf die Welt. Später liess er sich in München nieder. Develey gründete dort 1845 seine erste Senffabrik. Schon im Jahr 1854 fügte er zum Gelb- und Braunsenf auch Essig, Zucker und Gewürze bei und kochte diese Mischung. Der Zucker wurde mit glühenden Schürhaken karamellisiert. Er erfand den süssen Senf. Den Durchbruch schaffte Develey indem er braunen Farinzucker beimischte. Der süsse Senf war damit geboren

Auch in Tschechien kennt man verschiedene Sorten süssen Senfs.
 

 

Botanischer Exkurs

Als krautartiges Gewächs mit gelben Blüten und einer Höhe von maximal eineinhalb Metern begegnet uns die Senfpflanze in der Natur. Sie gedeiht am besten in klimatisch gemässigten Zonen; dieBild einer Senfpflanze wichtigsten Anbaugebiete liegen in Holland, Frankreich, der Tschechoslowakei, in den Baltischen Staaten, Russland, China, in den USA und Kanada.

Es existieren drei Arten Senf - der weisse, der schwarze und der wilde. Alle drei blühen etwa von Mai bis August. Botanisch verschieden sind der Sarepta Senf oder Rumänischer Braunsenf (Br. juncea) aus Osteuropa und der Indische Braunsenf (Br. integrifolia oder Br. juncea) aus Indien und dem Mittleren Osten.

Die Frucht hat die Form einer Schote, die jeweils 4 bis 24 Körner enthält. Diese sind beim weissen Senf gelb, beim schwarzen jedoch braun. Moderne Produktionsweise In einem ersten Schritt werden die Senfkörner sorgfältig sortiert, gereinigt und zermahlen.

Senfpulver, Essig, Wein oder Wasser sowie Salz, Zucker und Gewürze werden anschliessend in je nach Rezept unterschiedlichen Mengenverhältnissen gemischt. Für besonders pikante Sorten schüttelt man die - meist schwarzen - Senfkörner nach einer ersten Zerkleinerung durch ein Sieb, um sie von der dunklen und ein wenig bitteren Schale zu trennen. Die dickflüssige Masse, die bei diesen Vorgängen entstanden ist, wird sodann gerührt und verfeinert, bis daraus eine cremige Paste geworden ist. Am Schluss steht die Abfüllung in die typischen Senftuben oder -gläser.

 

Woher stammt die Bezeichnung Senf?

Der Name Senf entwickelte sich aus dem lateinischen sinapis über das althochdeutsche Wort senaf. Der Name Mostrich für Speisesenf stammt aus den Gegenden, in denen man das Senfmehl nicht mit Essig, sondern mit jungem Wein oder Traubenmost anrührte.

 

Schweizer Konsumgewohnheiten

Der Absatzmarkt für Senf ist in der Schweiz geprägt durch regional unterschiedliche Gewohnheiten. Etwa 70% der Deutschschweizer bevorzugen klar den milden Senf. Dieser steht auch in der Romandie an erster Stelle (knapp 60%), doch sind dort auch die halbscharfe Sorte (über 20%) sowie die scharfe Dijon-Variante (über 10%) beliebt.

 

Wozu verwendet man Senf?

Den scharfen Tafelsenf nimmt man für Saucen. (Z.B. für Geflügel, Braten, kaltes Fleisch, Wurst, Mayonnaisen und Salatsaucen). Den milden Tafelsenf verwendet man auch für Saucen und für Fisch (besonders für Lachs und Heringe). Senfpulver findet vorwiegend bei Eintöpfen und Suppen Verwendung. Senfkörner geben Sülzen und Aspikgerichten, eingelegtem Suppenkraut, Sauergemüse, Weisskohl, Wirsingkohl, Rosenkohl und Sauerkraut einen besonders würzigen Geschmack.

Schwarze oder braune Senfsamen können auch direkt als Gewürz verwendet werden. Ihre Schärfe verschwindet beim Kochen völlig. Deshalb sollte man gemahlene Senfsamen so spät wie möglich zugeben wenn noch eine Restschärfe gewünscht wird.

 

Im Laufe der Jahrhunderte...

Seit Jahrhunderten kennt und schätzt man Senf. Der erste Nachweis für die Existenz von Senf findet sich im alten China vor etwa 3'000 Jahren.

Bereits die Römer und Ägypter vermischten ihre Speisen mit zerstossenen Senfkörnern, um sie zu würzen und verdauungsanregend zu machen. Die Griechen benutzten Senf vor allem zu therapeutischen Zwecken: Sie kurierten damit Stoffwechselprobleme, indem sie zum Beispiel Senfbrei-Umschläge auflegten.

Soweit bekannt ist, entstand das erste eigentliche Senfrezept im 4. Jahrhundert. Als Zutaten verwendete man zermahlene Körner von wildem Senf, Honig, iberisches Öl und Weissweinessig. Im frühen Mittelalter, das mehr Wert auf die Sättigung als auf den Geschmack legte, verschwindet der Senf aus der Küche und taucht erst im 13. Jahrhundert wieder auf. In dieser Zeit wird das Rezept in Frankreich verfeinert: Der berühmte Dijon-Senf entsteht. Der Sonnenkönig Ludwig XIV versieht diesen Senf mit seinem königlichen Wappen, einem silbernen Trichter auf blauem Hintergrund. Von da an erobert die scharfe gelbe Würzpaste Europa im Sturm.

Im Jahre 1907 offeriert die Firma Helvetia - eine Vorfahrin der Thomi+Frank AG - in der Schweiz als Erste einen industriell hergestellten Tafelsenf. Die Marke THOMY entsteht 1934 als Bezeichnung für den erstmals in Tuben abgefüllten Senf der Thomi+Frank AG.

Heute ist Senf allgegenwärtig: Er findet in beinahe jedem Haushalt Verwendung, und Menschen jeden Alters und jeder Schicht zählen zu seinen Liebhabern. Zu Hause, unterwegs oder an Festen ist Senf ein unersetzlicher Begleiter von Würsten und Grilladen. Auch bei der Zubereitung von Salaten und Saucen oder zum Abschmecken und Dekorieren von mancherlei Leckereien hat Senf seinen täglichen Auftritt.

(Teilweise aus einem Beitrag der Nestlé übernommen)
 


Schärfegrade

Mild z.B.Bordeauxsenf.
Mittelscharf z.B. der Moutarde au poivre vert.
Extra scharf z.B. Dijonsenf, aus schwarzen Senfkörnern hergestellt

 

Hier geht es  zu "Ernesto's Gewürzfibel"

 


 

Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken wir für jeden Hinweis.

 

  MELDEN SIE SICH AN UND GENIESSEN SIE NOCH MEHR!

www.ernestopauli.ch offeriert registrierten Besuchern wertvolle Zusatzinformationen:

  • Jeden Monat erscheint eine neue Down-Load-Broschüre über ein aktuelles Thema aus dem Themenkreis Wein, Kochen, Geniessen. VIP-Mitglieder können diese Berichte kostenlos herunterladen.

  • Kochen macht Spass. Kochen ist Leidenschaft. Aber Kochen ist ebenso Wissen und Können. Im GASTRO-Bereich finden Sie demnächst als VIP-Mitglied ein in der Praxis erprobtes Grundlagenwissen für Hobby- und Profiköche.

  • Unsere Weinspezialisten degustieren und beurteilen monatlich Weine aus aller Welt für Sie. Diese unabhängigen Weinbeschreibungen bei www.ernestopauli.ch  helfen Ihnen kompetent bei der Auswahl an Weinen.

Als Abonnent sind Sie VIP-Mitglied und bezahlen dafür nur einen Jahresbeitrag von EUR 15.-- / SFR 22.50. Wenn Sie darüber hinaus geschäftlich von www.ernestopauli.ch  profitieren möchten, bieten wir Ihnen viele weitere spannende und intelligente Möglichkeiten an.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Wein, Kochen und Geniessen und hoffen, dass Ernesto Pauli Ihnen dabei eine grosse Hilfe ist.

Ihr,
 

Ernesto Pauli-Team

 

Möchten Sie sich anmelden? Eine E-Mail genügt.
 

 

  ESSIG HOME-MADE

Rezept und Hinweise zur Herstellung Ihres eigenen Essigs. mehr..

  TOP WEINSEMINARE

Weinwissen: Erstklassige Wein-Seminare für Einsteiger und Fortgeschrittene. mehr..

  ZUM SHOP

Hier geht es zum Ernesto Pauli Shop. mehr..

 
 

 

 

ã SATURN-VERLAG T. Pauli, CH-8132 Egg b. Zuerich

Aufgrund der derzeitig unsicheren Rechtslage erfolgt an dieser Stelle der Hinweis, dass sich WWW.ERNESTOPAULI.CH ausdrücklich von allen Inhalten distanziert, die auf Seiten zu finden sind, auf die von den Seiten dieser Website ein Link verweist  Sollten Sie mit dem Inhalt einer der verlinkten URLs nicht einverstanden sein, dann bitten wir Sie, diese nicht zu öffnen und uns umgehend zu informieren, damit wir diesen Link erneut überprüfen und gegebenenfalls entfernen können