Das
Mineralwasser 
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Seit 1980 stieg der Verbrauch um mehr als das Doppelte. So waren es 1980 nur 39 l pro Kopf und Jahr und heute sind es über 103 l. Somit trinken wir durchschnittlich fast 0,3 l Mineralwasser am Tag. Es gibt mittlerweile rund 350 Sorten natürlichen Mineralwassers, mehrere Sorten Tafel- und Quellwasser sowie etwa 65 Sorten Heilwasser aus deutschen Brunnen.
Wasser dient als Lösungs- und Transportmittel für die übrigen Nährstoffe, als wichtiger Reaktionspartner bei chemischen Reaktionen und reguliert die Körpertemperatur. Ohne besondere körperliche Anstrengung verliert der Körper ca. 2,5 l Wasser über den Harn, die Atemluft und den Schweiß. Ein Teil davon wird über die Nahrung, die ja auch Wasser enthält, wieder ausgeglichen, aber mindestens 1,5 l sollten wir täglich über Getränke wieder zuführen. Und da sich im Schweiß auch Mineralstoffe befinden, sollten wir sowohl über die feste Nahrung als auch über die Getränke diese Mineralstoffe dem Körper wieder geben. Und das Mineralwasser ist dafür ein toller Lieferant.
Hydrogencarbonatwässer zum Beispiel stammen aus Gesteinen, die Kalk enthalten. Sulfatwässer stammen aus gipshaltigen Böden und Chloridwässer stammen aus Quellen, die unterirdische Salzlager durchflossen haben. Nach der Mineralwasser-Verordnung gilt, dass ein Mineralwasser ursprünglich rein sein muss, das heisst, frei sein von Stoffen, die nicht natürlichen Ursprungs sind.
1. Quellname, Ort der Quellnutzung: Hier erfahre ich, ob es ein regionales Mineralwasser ist. Aus ökologischen Gründen eine wichtige Kaufentscheidung, um die unnötigen langen Transportwege quer durchs Land zu verringern. 2. Mindesthaltbarkeitsdatum: Obwohl Mineralwasser nahezu unbegrenzt haltbar ist, schreibt das EU-Recht die Angabe eines Mindesthaltbarkeitsdatums vor. 3. Angabe über den Kohlensäuregehalt: Stilles Mineralwasser (fast kohlensäurefrei), Medium (reduziert), klassisch mit Kohlensäure (natürlicherweise oder zugesetzt). Wichtig: Der Gehalt an Mineralien ist gleich. 4. Mineralstoffe: Angabe über den Gehalt der verschiedenen Mineralstoffe, z.B. darf das Mineralwasser sich magnesiumhaltig nennen bei > 50 mg Mg/l und Calciumhaltig bei > 150 mg Ca/l.
2. Als Alternative zu allen sehr süßen Limos und Fruchtsaftgetränken empfehle ich immer wieder die Schorle. Das Mischen von Fruchtsäften mit Mineralwasser ist eine gesunde und preiswerte Alternative. Sie enthält weniger Zucker, dafür aber mehr Vitamine und Mineralstoffe als die Limonade.
3. Wer das Mineralwasser etwas aufpeppen
möchte, kann Eiswürfel aus Säften dazugeben. Spritziger Geschmack und buntes
Aussehen, besonders für Kinder sehr attraktiv. |