Mittelmeer-Küche 
|
Was versteht man unter mediterraner
Ernährung? Frisches Obst und Gemüse, sowie viele frische Kräuter stehen täglich auf dem Speiseplan, dazu gibt es Hülsenfrüchte (z.B. dicke Bohnen oder Kichererbsen) oder Fisch, angerichtet und gekocht mit Olivenöl. Fleisch gibt es wenig, doch das Glas Wein zum Essen darf nicht fehlen. Natürlich gibt es von Land zu Land Unterschiede in der Zusammensetzung dieser Hauptpfeiler der Ernährung: Die Griechen z.B. verzehren das meiste Olivenöl und die meisten Früchte, wogegen die Spanier beim Fisch vorne liegen.
Die Insel Kreta nimmt dabei eine herausragende Stellung ein. Die typischen Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen oder Krebs treten dort seltener auf als bei uns. Die Menschen sind auch weniger übergewichtig. Es wurden in den letzten Jahren mehrere Studien mit Risikopatienten (hohe LDL-Cholesterinwerte und hoher Blutdruck) durchgeführt, indem man z.B. in Finnland dieser betroffenen Gruppe zwei Jahre lang "mediterrane Kost" verabreichte. Das Ergebnis war erstaunlich positiv, denn sowohl Blutdruck, als auch Cholesterinwerte verbesserten sich merklich .
Wir sollten die positiven Komponenten dieser Ernährungsweise in unseren täglichen Ernährungsplan aufnehmen und die heimischen Produkte einsetzen.
Inzwischen ist wissenschaftlich belegt, dass die einfach ungesättigten Fettsäuren nur das schädliche LDL-Cholesterin senken, welches in oxidierter Form, degenerativ auf die Innenschicht der Arterien wirkt und dadurch Arteriosklerose erzeugt.
Die »guten« HDL-Substanzen werden jedoch
nicht gesenkt. Unser heimisches Rapsöl kommt der Olivenölzusammensetzung sehr
nahe, kann also auch in der Küche verwendet werden. |